CLIQ Software FAQ

allgemeine Benutzung/ Handling

CLIQ Connect PC ohne Remoteserver verwenden

Sollten sie den CLIQ Web Manager innerhalb Ihres Unternehmens ohne Remotserver verwenden (=CWM Kauf), so sind Anpassungen in CLIQ Connect PC notwendig.

Bitte hierzu in der Konfiguration von CLIQ Connect PC folgenden Eintrag unter „CLIQ Remote URL“ erstellen:

 CWMAdresse:7443/CliqRemote

 

Stand: 02.01.2018 / Stoja

CWM Anmeldung nicht möglich nach update

Falls Sie nach der CWM-Umstellung, sich nicht mehr anmelden können, so muss der lokale Browsercache gelöscht werden.

Bitte gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

Zunächst CLIQ Connect PC beenden.

Im Internet Explorer:

Extras --> Internetoptionen --> Reiter Allgemein --> Löschen --> Hier bitte nur zwei Haken setzen, der Rest ohne Haken: 

--> auf "Löschen" klicken.

Anschließend noch auf den Reiter "Inhalte" und hier noch den SSL-Status löschen lassen:

Danach CLIQ Connect PC starten und am CWM anmelden.

Stand: 28.11.2017 / Stoja

Einstellungen für Offline-Updates am Wandprogrammiergerät

Bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung/Serververbindung, ist es weiterhin möglich eine Gültigkeitsverlängerung des Schlüssels an einem Wandprogrammiergerät abzuholen. (Stromversorgung muss gegeben sein.)

In den Einstellungen des Wandprogrammiergerätes lässt sich das Offline Update (Einstellung für Offline-Update) konfigurieren.

Funktionsbezeichnung (Einstellungen)

maximaler Wert

Beschreibung

Maximale Anzahl von Offline-Updates nach einem Online-Update  (0 = deaktiviert)

255

Tatsächliche Steckversuche in das WPD, zum Abholen einer Gültigkeitsverlängerung pro Schlüssel

Maximaler Zeitraum zwischen einem Online- und einem Offline-Update

unbegrenzt

Beschreibt die Zeitspanne zwischen dem letzten online update und der Möglichkeit ein Offlineupdate nutzen zu können.

Gültigkeit der Schlüsselsperrliste

unbegrenzt

Definition im CWM: „Eine Schlüsselsperrliste wird stündlich ausgestellt und während eines Heartbeats an ein Wand-Programmiergerät übertragen. Ein Offline-Update ist zulässig, solange die Schlüsselsperrliste gültig ist.“

Soviel Tage funktioniert das Wandgerät im Offline-Update-Modus.

Offline-Verlängerungszeit

730 Tage max.

Gültigkeitsverlängerung des Schlüssels

Tipp: Identisch zur normalen Gültigkeitsverlängerung wählen

Beispiel:

  1. Gibt an, wie oft ein Schlüssel eine Gültigkeitsverlängerung am Wandprogrammiergerät empfangen darf (Steckversuche pro Schlüssel).
    - bedeutet bei einem Tag „Offline-Verlängerungszeit“ und einer „Gültigkeit der Schlüsselsperrliste“, hätte man die Chance sich 10 Tage lang eine 24 Stunden (1Tag) Gültigkeitsverlängerung zu holen, die restlichen 5 Steckversuche (15 in total) wären als Reserve gedacht (Schlüssel zu früh aus dem Programmiergerät gezogen).

  2. Definiert den Zeitraum zwischen dem letzten empfangenen Online Update und der Möglichkeit ein Offline Update nutzen zu können.
    - Online Update am Wandprogrammiergerät empfangen am 1.11.2020, letzte Möglichkeit ein Offline Update zu empfangen 29.11.2020 (Bsp. 28 Tage).

  3. Gibt an wie viele Tage es möglich ist Offline Updates nutzen zu können, nach Ablauf der angegebenen Tage ist diese Funktion nicht mehr nutzbar und Schlüssel erhalten keine Gültigkeitsverlängerung.
    - Sollte am 15.11.2020 die Netzwerkverbindung ausfallen, hätten alle Schlüssel Besitzer die Möglichkeit bis zum 25.11.2020 (10 Tage) Gültigkeitsverlängerungen am Wandprogrammiergerät zu empfangen, nach den 10 Tagen deaktiviert sich das Gerät und eine weitere Offlineverlängerung wäre nur möglich, wenn das Gerät zwischen zeitlich wieder mit dem Netzwerk verbunden war (unter Einhaltung und Beachtung von Punkt 2).

  4. Definiert die Dauer der Gültigkeitsverlängerung der Schlüssel.
    - Die offline-Verlängerungszeit sollte nach Möglichkeit immer so hoch eingestellt werden wie die generell festgelegte Verlängerungszeit am Wandprogrammiergerät Ihrer Anlage.

Stand: 08.12.2020 / KW

Ist ein Firmwareupdate der Schlüssel über das Mobile Programmiergerät MPD möglich?

Ja, auch mit dem mobilen Programmiergerät MPD kann man ein Schlüssel Firmwareupdate durchführen. Dieses muss analog zum Wandprogrammiergerät ebenfalls in den Updater Modus gestellt werden.

WICHTIG:
Dies betrifft ausschließlich die anlagengebundenen MPDs.

Stand: 13.01.2021 / RedTeam

Programmieraufträge anderen Programmierschlüsseln zuordnen

Sie haben die Möglichkeit, Programmieraufträge, welche Sie selbst im System angelegt haben, anderen Programmierschlüsseln zuzuordnen!

  • Anschließend gehen Sie nicht zum Punkt "Arbeit-Programmierung" sondern zu "Verwaltung-Programmierschlüssel".
  • Wählen Sie dort den gwünschten PN/PSM aus, der für Sie reprogrammieren soll.
  • Bei diesem Schlüssel gehen Sie auf den Reiter "Zylinderprogrammierung"
  • Klicken Sie auf "Zylinder für die Programmierung zuordnen".
  • Es erscheinen alle Zylinder, die einen Programmierauftrag haben. Wählen Sie die gewünschten Zylinder aus.

 

 

 

Anschließend erhält der Besitzer des PN/PSM eine E-Mail, dass Zylinderprogrammierungen für seinen Schlüssel vorliegen.

 

 

Es gibt nun folgende Möglichkeiten:

  • Der Besitzer des PN/PSM kann direkt in der CLIQ Web Manager Software seinen Programmierschlüssel mit den Jobs beladen
  • Der Besitzer des PN/PSM geht zu einem Remote Gerät und lädt sich von dort die Programmieraufträge auf seinen Programmierschlüssel.
    Voraussetzung:
    1. Mindestens Firmware 12.3 bei den Programmierschlüsseln
    2. mindestens Firmware 5 bei den Remote Geräten
    3. Mindestens Web Manager Version 5.2
  • Er erhält anschließend eine E-Mail mit der Übersicht der Zylinder, welche er programmieren soll.
  • Nach der Programmierung wird der Programmierschlüssel wieder im Remote Gerät für ein Update gesteckt. Die Programmieraufträge werden vom Schlüssel gelöscht!
  • Eine letzte E-Mail zeigt an, ob alle Programmieraufträge abgearbeitet wurden.

  •  Wir empfehlen, maximal 30 Aufträge dem Programmierschlüssel auf diesem Wege zuzuweisen.
Warum funktioniert der Nutzerschlüssel (E2/E3) nicht, obwohl die Gültigkeit auf "immer aktiv"steht?

Im CLIQ Web Manager ist es notwendig, dass sowohl die Gültigkeit als auch der Zeitplan für einen Schlüssel gesetzt sind.

Dies bedeutet: Selbst wenn der Schlüssel auf "immer aktiv" eingerichtet ist, wird ein Zeitplan benötigt.  Dieser ist standardmäßig hinterlegt (Sonntag 00:00h bis Samstag 23:59h).

Bitte überprüfen Sie als Erstes, ob diese Einstellungen auf dem Schlüssel vorhanden sind.

Zudem überprüfen Sie bitte, ob sowohl die zylinder- als auch schlüsselseitigen Berechtigungen korrekt programmiert sind.

Stand: 02.05.2017 / RedTeam

Was ist bei gelieferten Klonen im CLIQ Web Manager zu beachten?

Die Verwalter der CLIQ Web Manager Schließanlage mit dem Recht Admin/ Superadmin erhalten eine E-Mail aus dem System über einen Import einer Erweiterung.

Bei geklonten Zylindern (Ersatz-Zylinder mit dem gleichen Marking) muss im CLIQ Web Manager jedoch keine Aktivierung der Erweiterung erfolgen! Dies ist ein Unterschied zu einer Erweiterung mit komplett neuen Elementen.

Bitte denken Sie als Verwalter daran, die neu gelieferten Zylinder zu reprogrammieren, damit der aktuell vorhandene Stand der Software im Zylinder hinterlegt wird. Der aus dem Werk gelieferte geklonte Zylinder kann nur den Stand der Erstbestellung enthalten. Es wird kein automatischer Reprogrammierjob angelegt!
Bei E3-Schlüsseln macht es Sinn, einen Änderungsauftrag zu erstellen und diesen an den Schlüssel zu senden, um diesen auf den neuesten Stand zu bringen. Wir empfehlen dieses Vorgehen, da es bei Schlüsseln keine Reprogrammierfunktion gibt.

Stand: 08.09.2016 / BL

Was ist zu prüfen, wenn Schlüssel oder Zylinder im CLIQ Web Manager nicht angezeigt werden?

Bitte prüfen Sie folgende Einstellungen:

1. Sind die Schlüssel / Zylinder eventuell auf verloren oder defekt gesetzt? Diese Elemente müssen unter der erweiterten Suche eingeblendet werden

2. Sind die Schlüssel / Zylinder eventuell in einer Domäne, für die Sie als Verwalter keine Berechtigung haben? Kontaktieren Sie gegebenfalls den Hauptverwalter der Schließanlagen (PR-Schlüssel Inhaber).

3. Wurde die Erweiterungsdatei korrekt importiert?

Stand: 24.09.2018 / RedTeam

Welche Rollen mit den dazugehörigen Rechten gibt es im CLIQ Web Manager? (Mandanten)

Jedem Nutzer mit Programmierschlüssel können einzelne oder mehrere Rollen zugewiesen werden. Es gibt vordefinierte Rollen in der Software. Diese Rollen können in Ihren Rechten je nach Funktion weiter angepasst werden bzw. können auch weitere Rollen definiert und erstellt werden.

Die Erläuterung der unterschiedlichen Rechte finden Sie ausführlich im CLIQ Web Manager Handbuch Kaptitel 9.4.

 

Stand: 25.08.2020 / RedTeam

Wie funktioniert das Kopieren eines Schlüssels mit dessen Funktionen?

Es gibt zwei Fälle, bei denen Kopieren der Schlüsselkonfiguration sinnvoll ist.

1. Ein Schlüsselverlust liegt vor und es wird ein Ersatzschlüssel benötigt.
2. Ein Schlüssel soll identische Berechtigungen eines bereits vorhandenen Schlüssels erhalten.

Hierzu wird der Schlüssel, dessen Funktionen kopiert werden sollen, in der Software gesucht. Im Informationsreiter des Schlüssels ist unten mittig die Funktion "Schlüsselkonfiguration kopieren".

Bitte stecken Sie bereits jetzt den Schlüssel, der die Funktionen erhalten soll, rechts in das Programmiergerät!

Anschließend erscheint folgendes Menü:

Das System erkennt automatisch den von Ihnen gesteckten Schlüssel. Bitte bestätigen Sie diesen durch "Auswählen".
Anschließend erscheint eine Übersicht, was genau alles kopiert wird. Dies können sein:

  • Zeitpläne
  • Gültigkeit
  • Validierungen
  • Zylinderberechtigungen - gegebenenfalls können hierdurch Programmieraufträge ausgelöst werden!

Sobald Sie "Anwenden" drücken, wird der Schlüssel im Programmiergerät programmiert und Sie erhalten auf dem Bildschirm eine Bestätigung.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei der Schlüsselkopie:

1. Ein Kopieren von E3-Schlüssel Funktionen auf E1- oder E2- Schlüssel ist nicht möglich. Es erscheint eine Fehlermeldung.

2. Beim Kopieren können durchaus Zylinderprogrammierungen auftreten, wenn
a. der neue Schlüssel noch in den Zylindern berechtigt werden muss
b. oder ihm Zylinderberechtigungen entzogen werden sollen

Bei der Schlüsselkopie lohnt sich der Einsatz von E3-Schlüsseln, auf die die Funktionen kopiert werden sollen. Sofern die E3-Schlüsselgruppe bereits in den Zylindern einprogrammiert wurde, enstehen keine Zylinderprogrammierungen bei der Schlüsselkopie.

Stand: 12.10.2018 / BL

Wie funktioniert die Genehmigerfunktion für das Auslesen von Ereignislisten (Betriebsratsfunktion)?

Es ist möglich, das Auslesen von Ereignislisten aus Zylindern bzw. von E2- und E3-Schlüsseln über Remote Geräte technisch im CLIQ Web Manager zu beschränken. Dies geschieht durch einen zweiten Programmierschlüssel, welcher die Erlaubnis des Auslesen erteilen muss.

Bei der Installation des CLIQ Web Managers kann die Genehmigerfunktion (Genehmigung für Ereignislisten) aktiviert werden. Diese Einstellung ist hinterher nicht mehr änderbar.

Sobald diese Funktion aktiviert ist, wird mindestens ein zweiter Programmierschlüssel mit der Rolle "Genehmiger" benötigt. Dazu wählen Sie in der Informationskarte des zweiten Programmierschlüssels die Rolle "Approver" und geben diesen Schlüssel an einen Mitarbeiter aus. Hierzu wird eine E-Mail-Adresse im Mitarbeiterstamm benötigt.


Sobald der Verwalter eine Ereignisliste eines Schlüssels über ein Remote Gerät anfordert, muss dies genehmigt werden. Hierzu erscheint ein separates Fenster, in dem weitere Informationen für den Genehmiger eingetragen werden können und bei dem die Anwendung bestätigt werden muss.


Derselbe Fall tritt ein, wenn die Ereignisliste aus einem Zylinder ausgelesen werden soll.

Der Genehmiger loggt sich mit seinem Programmierschlüssel in den CLIQ Web Manager ein und sieht ein eingeschränktes Menü. Unter "Arbeit" -" Jobs zur Genehmigung" entscheidet er über seine Antwort, ob die Ereignislisten ausgelesen werden dürfen.

Anschließend können die Aufträge durch den Verwalter umgesetzt werden. Hierzu loggt er sich wieder in den CLIQ Web Manager ein und kann zum Auslesen der Ereignisliste aus dem Zylinder den Programmierjob auf den Programmierschlüssel übertragen.

Die Genehmigerhistorie für alle Ereignisse wird im System gespeichert und ist jederzeit nachvollziehbar. Sollte es mehrere Genehmiger geben, wird protokolliert, welcher die jeweilige Anforderung bearbeitet hat.

Hinweise:   

  1. Wenn keine Genehmigerfunktion aktiviert ist, werden automatisch von allen Schlüsseln beim Stecken ins Remote Gerät die Ereignislisten ausgelesen. Dies wird durch die Schlüsselausgabe aktiviert und muss manuell hinterher durch den Verwalter gestoppt werden, wenn dies nicht gewünscht wird. Bei aktivierter Genehmigerfunktion entfällt dieser Automatismus.

  2. Das Auslesen eines E2- und E3-Schlüssels über das Tischprogrammiergerät ist jederzeit möglich, auch bei aktiverter Genehmigerfunktion.

 Zusätzliche Informationen:

1. Genehmigung für Ereignislisten CLIQ WebManager - Betriebsrat (305.4 KB)

2. Genehmigung für Ereignislisten CLIQ WebManager-Verwalter (412.6 KB)

 

Stand: 30.07.2020 / RedTeam

Wie ist die Vorgehensweise bei Störungen am Wandprogrammiergerät?

Wenn es zu Störungen am Wandprogrammiergerät (WPD) kommt, kann es sehr hilfreich sein die Log-Datei des Geräts auszulesen.

Hierfür sollten im ersten Schritt immer die Einstellungen des Geräts im CLIQ Web Manager überprüft und ggf neu in das WPD geschrieben werden. Hierfür mittels OTG-Kabel (USB Adapterkabel) die aktuelle Konfigurationsdatei über einen USB Stick (formatiert auf Format "FAT32") dem Gerät mitteilen.

Im weiteren Schritt kann dann die Tracelog-Datei des Geräts ausgewählt werden.
Gehen Sie hierfür in den Inforeiters des Geräts und ziehen Sie sich dort die Tracedatei. Hierbei handelt es sich um eine „Anforderungsdatei“ die nur für genau dieses Gerät genutzt werden kann.

Im nächsten Schritt gehen Sie wieder an das WPD und erhalten dort die entsprechende Log-Datei.

Hier können Sie neben der verwendeten Firmware und der Bootloader Version auch sehen, warum unter Umständen das Gerät keine Verbindung zum Server erhält.

 

Stand: 14.09.2021 / Windus

Wie kann ein Programmierjob in mehreren Zylindern über die Listenfunktion angelegt werden? (Video/Film)

Im CLIQ Web Manager kann über die Listenfunktion in mehreren Zylindern gleichzeitig ein Programmierauftrag für ausgewählte Zylinder angelegt werden. Hier können sowohl Berechtigungen für Einzelschlüssel oder Schlüsselgruppen hinzugefügt bzw. entfernt werden.

Die Software erkennt, in welchen Zylinder der Programmierauftrag neu angelegt werden muss bzw. wo bereits gewünschte Berechtigungen vorhanden sind.

Wie genau die Vorgehensweise ist, sehen Sie in diesem Video.

Stand: 05.07.2018 / RedTeam

Wie kann ich die korrekte Firmware im DCS runterladen?

Wenn neue Firmware (FW) für Ihre Schließanlage bereitgestellt wird, dann wird diese üblicherweise vom CLIQ Web Manager (CWM) automatisch nach 24h importiert. Bei Kaufkunden, die den CWM selbst hosten und die zudem keine aktive Verbindung zum CLIQ Data Center (DCS) haben, muss diese FW manuell runtergeladen werden.

!Daher ist dieser Eintrag auch nur für Kaufkunden relevant!

Falls Sie bereits mehrere Zertifikatsbundle (CCB Files) erzeugt haben, müssen Sie beim Download der FW auswählen für welches CCB File die FW bestimmt sein soll. In dem folgenden Beispiel wird aktuell das zuletzt erzeugte CCB File für die bestehende Installation genutzt und die entsprechende FW muss in den CWM importiert werden (7F....).

 

Stand: 04.04.2018 / SNE

Wie kann ich neu bestellte Zylinder/ Schlüssel im CLIQ Web Manager nutzen?

Um neue Elemente im CLIQ Web Manager CWM nutzen zu können müssen die Anlagendaten importiert und aktiviert werden. Sie als PR-Inhaber oder als DCS-Admin (Bei Kaufanlagen) erhalten hier im Vorfeld eine Benachrichtigung per E-Mail, dass neue Daten vorliegen.

Wenn Sie den CWM IKON Hosting oder eine Kaufanlage mit DCS Anbindung nutzen, stehen die Daten dann automatisch zum Aktivieren zur Verfügung. Ohne DCS Anbindung muss die Datei erst runtergeladen und dann in den CWM importiert werden.

Stand: 24.04.2017

Wie kann ich Personen in den CLIQ Web Manager importieren?

Für den Import von Personen steht Ihnen der Mitarbeiter-Import zur Verfügung.

Am einfachsten nutzen Sie hierfür die Datei, die Ihnen beim Export der Mitarbeiterdaten im CLIQ Web Manager (CWM) angeboten wird. Diese enthält alle Spalten in der korrekten Reihenfolge.

Hier die Beschreibung zum Bearbeiten & Importieren der Daten

  1. Datei im Web Manager exportieren
  2. beim Öffnen in Excel achten Sie zudem bitte auf die korrekte Formatierung der Spalten
    • Alle Spalten, die Zahlen enthalten, sollten als "Text" formatiert werden, damit die Nummer mit einer 0 beginnend nicht eingekürzt werden
    • das könnte sonst zur Folge haben, dass Sie bestehende Mitarbeiter nicht aktualieren, sondern komplett neu anlegen (Mitarbeiternummer ist das einzigartige Merkmal im CWM)
  3. fügen Sie Ihre Daten entsprechend in die Tabelle ein
    • achten Sie darauf, das in den Zeilen keine Zeilenumbrüche eingefügt werden
    • Pflichtfelder sind der Vorname und der Nachname
  4. Speichern Sie diese Datei einmal als Exceltabelle
    • Diese Datei dient Ihnen als Vorlage und zur Korrektur
  5. Speichern Sie es anschließend als "CSV-Trennzeichen getrennt"
  6. Öffnen Sie diese Datei dann im Editor
  7. und speichern diese dann erneut mit "Speichern unter" und die "Codierung UTF-8" auswählen
  8. Im Web Manager auf „Verwaltung“ und dann „Mitarbeiter importieren" gehen
  9. CSV-Datei „Auswählen“
  10. Auf „Hochladen“ gehen
  11. Unter „Gültige Einträge“ sollte die gewünschte Anzahl zu importierender Personen angezeigt werden
  12. Anschließend auf „Import“ gehen
  13. Bestätigung wird angezeigt

Weitere Details zum Mitarbeiterimport finden Sie zudem im aktuellen Handbuch unter dem Punkt 6.8 und eine genaue Spezifikation im Punkt 9.9

Stand: 20.01.2021 / SNE

Wie setze ich einen Schlüssel auf verloren und programmiere diesen aus? (Video/Film)

Ein verlorener Schlüssel sollte je nach Berechtigung aus sicherheitsrelevanten Bereichen ausprogrammiert werden. Die Vorgehensweise und Auswahlmöglichkeiten sehen Sie im folgenden Film.
Bitte beachten Sie hierzu auch die FAQ zum Thema Schlüsselkonfiguration kopieren.

Stand: 14.08.2018 / RedTeam

Wie stelle ich es ein, dass ein Schlüssel an verschiedenen Zylindern unterschiedlich lange gültig ist?

Sie möchten ein Schlüssel für unterschiedliche Zylinder unterschiedlich lange gültig einstellen? Dann sind Verlängerungsintervalle bei Zugangsprofilen ein hilfreicher Weg dies zu realisieren.

Beispielszenario:

Ein Außenzylinder soll „immer“ begehbar sein – dahinter kommt erst das Wandprogrammiergerät.

Es ist allerdings ein Verlängerungsintervall des Schlüssels an einem Wandprogrammiergerät gewünscht. 

Eine Verlängerung vom Zugangsprofil wird immer von dem Verlängerungsintervall des Schlüssels begrenzt – sie kann also nie länger sein. Mit anderen Worten, das Verlängerungsintervall des Schlüssels definiert den Maximalzeitraum.  

Lösung:

Aktivieren Sie bitte über die Systemeinstellungen die Flexiblen Verlängerungen.

 

Das Verlängerungsintervall des Schlüssels  sollte dann generell länger eingestellt werden, beispielsweise 35 Tage. Somit kommt man durch die Außentür (Windfang/ Zaun/ etc.). Für den Zylinder, der quasi immer begehbar sein soll, gilt die allgemeine Gültigkeitsverlängerung des Schlüssels. Hierfür empfehlen wir ein eigenes Zugangsprofil ohne separate Gütigkeitseinstellung.

Die Zugangsprofile für den Innenbereich werden dann generell mit einer kurzen Verlängerung angelegt, beispielsweise 24h. 

Bei der Schlüsselausgabe wählt man dann normal die angelegten Zugangsprofile aus und stellt ggf. die Schlüsselverlängerung ein.

Bitte beachten Sie zudem das Kapitel 8.1.6 Flexible Verlängerung im aktuellen Web Manager Handbuch. Speziell im Punkt "Zugangsprofileinstellung" sind ebenfalls Beispiel für eine gültige Konfiguration nachvollziehbar beschrieben.

Stand: 03.11.2020 / SNE

Wie wird der PIN eines Unterprogrammierschlüssels (PSM, PN) geändert?

Der PIN eines Unterprogrammierschlüssels kann wie folgt angepasst werden. Wichtig hierzu ist, dass Sie Zugriff auf den Hauptprogrammierschlüssel haben, ein PUK wird für Unterprogrammierschlüssel nicht benötigt.

  1. melden Sie sich mit dem PR an
  2. stecken Sie den Unterprogrammierschlüssel rechts
  3. klicken Sie auf den grünen Pfeil
  4. gehen Sie nun auf den Unterprogrammierschlüssel
  5. auf "Neue PIN einstellen" klicken
  6. geben Sie nun den PIN des Hauptprogrammierschlüssels ein
  7. dann 2x die neue PIN für den Unterprogrammierschlüssel eingeben
  8. mit "OK" bestätigen

Stand: 24.07.2019 / SNE

Wie wird ein Firmware Update bei Remote Geräten durchgeführt?

Nähere Informationen finden Sie im Handbuch!

Der Nutzer mit der Rolle Superadmin erhält eine E-Mail vom CLIQ Web Manager, dass neue Firmware bereit steht.

  

Nach dem LogIn in den Web Manager ist unter dem Punkt „Verwaltung“ - „Firmware“ die importierte Firmware vorhanden. Sie sehen alle vorhandenen Firmware-Versionen.
Kaufkunden laden sich bitte die Firmware direkt vom DCS Server und importieren die Firmware direkt in den CLIQ Web Manager.

  

Zur Verwendung der neuen Firmware müssen diese an die Remote-Geräte gesendet werden.

 

Bitte wählen Sie zur schnelleren Programmierung aller Remote Geräte (Massenprogrammierung) die Schaltfläche „Alle auswählen“. Anschließend laden Sie als 1. Schritt die Bootloader- Firmware in die Geräte.

 

 

Je nachdem, wie der Heartbeat der Geräte eingestellt ist, wird die Firmware vom Server an das Gerät übertragen, so dass die Zahnräder in der Übersicht nach und nach verschwinden.

 

Sobald die Zahnräder verschwunden sind, laden Sie im 2. Schritt die Firmware in alle Geräte. Es erscheinen anschließend wieder die Zahnräder und verschwinden nach Hinterlegung der Firmware in den Geräten.

 

Anschließend ist unter der Informationskarte des jeweiligen Remote-Gerätes ersichtlich, welche Firmware- und Bootloader-Version das Gerät besitzt.

 

Stand: 14.08.2018 / RedTeam

Wie wird ein Schlüssel Firmware Update durchgeführt, auch bei unterschiedlichen Schlüssel-Generationen?

Eine grundsätzliche Erklärung zum Thema "Firmware" (Kurzform FW) finden Sie einleitend in diesem FAQ: Was ist Firmware

Wenn wir für Sie Schlüssel-Firmware (FW) freigegeben haben gibt es zwei Dinge hinsichtlich der Schlüssel zu beachten. Es gibt nämlich zwei unterschiedliche Schlüssel-Generationen, die auch unterschiedlich zu aktualisieren sind - Generation 1 und Generation 2. In der Informationskarte des Schlüssels wird angezeigt, welche Firmware im Schlüssel vorhanden ist und welcher ASIC Chip (Generation 1 oder 2) dort eingebaut ist.

Für Generation-1 (ASIC 1) Schlüssel gibt es nur mit einstelliger Firmware bis 6.x. Generation-2 (ASIC2) Schlüssel hingegen haben zweistellige FW ab Version 10.x aufwärts.

Die neue Firmware kann über den Fachhändler bestellt werden.  Es erfolgt eine Bereitstellung von ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH über das CLIQ Data Center (DCS) und die Inhaber der Programmierschlüssel mit der entsprechenden Rolle erhalten eine E-Mail aus dem System. Bei Hostinganlagen und Kaufanlagen mit DCS-Verbindung wird diese FW dann automatisch vom Web Manager importiert.


Update Generation-1 Schlüssel

Es gibt für Generation-1 Schlüssel die Besonderheit, dass nur ein Wandprogrammiergerät in den Updater Modus umgestellt werden kann. Hierzu wird ein Wandgerät über "Systeminfo/Remote Geräte" ausgewählt und umgestellt. Der Updater Modus ist nur aktiv, wenn Firmware importiert wurde!

Anschließend wird die Firmware im CLIQ Web Manager unter Verwaltung-Firmware aktiviert/ importiert.
Hinweis: Ein manueller Import ist nur notwendig, wenn der CLIQ Web Manager nicht mit dem CLIQ Data Center (DCS) verbunden ist.
Für das Verwenden der aktuellen Firmware drücken Sie bitte auf "Anwenden".

 

Dadurch wird an allen betroffenen Generation-1 Schlüsseln (mit niedrigerer Firmware) ein Remote Job ausgelöst.
Tipp: Der Verwalter sollte die Nutzer dementsprechend informieren, an dieses eine Updater- Wandprogrammiergerät zu gehen.

Auf die Schlüssel werden mit einmaligem Stecken sowohl die neue Firmware als auch das Wiederherstellen der Zeit- und Schließberechtigung gespielt. Dies dauert einige Zeit. Wir empfehlen einen Hinweis an den entsprechenden Wandgeräten. Ein Beispiel sehen Sie hier (3.1 MB).

Bitte warten Sie unbedingt, bis es piepst und der Vorgang abgeschlossen ist! Bei einem zu frühen Abziehen des Schlüssels ist dieser defekt und muss ausgetauscht werden!

Sobald alle Generation-1 Schlüssel die neue Firmware erhalten haben, setzen Sie bitte das Wandprogrammiergerät wieder in den Normalmodus zurück.


Update Generation-2 Schlüssel

Anschließend kann der Verwalter die Aktualisierung für Generation 2 Schlüssel Firmware starten. Hier gibt es zwei Unterschiede.

1. Alle Wandprogrammiergeräte können gleichzeitig in den Updater Modus aktiviert werden, sobald die Firmware angewendet wird. Die Aktivierung kann permanent im System bleiben und wird nur aktiv, wenn eine neue Firmware importiert wird.

2. Sollten die Nutzer einen ASIC2 Schlüssel während des Upgrade-Vorgangs zu früh abziehen, kann es sein, dass der Schlüssel seine Berechtigungen verloren hat. Um diese wiederzuerlangen, muss der Schlüssel erneut in das Wandprogrammiergerät gesteckt werden. Er ist nicht defekt.

Sollte ein Schlüssel bei dem 2. Versuch am Wandprogrammiergerät keine Reakation für ein Update zeigen, entfernen Sie bitte die Batterie aus dem Schlüssel und stecken diesen in einen Zylinder. Dadurch wird der Restenergie im Schlüssel entfernt und der Schlüssel zurück gesetzt. Danach wird die Batterie wieder eingesetzt und der Schlüssel erneut in das Wandprogrammiergerät eingesteckt.

Um den Updater für ASIC2 zu aktivieren, muss lediglich die Checkbox im WPD aktiviert werden. Das WPD wird dadurch befähigt FW-Updates für ASIC2 Schlüssel durchzuführen, wenn entsprechende FW für ASIC2 Schlüssel aktiviert wurde.

TIPP: Bei großen Anlagen wäre es sinnvoll, immer nur abteilungsweise ein Gerät als Updater aktiv zu schalten.

Stand: 15.04.2020 / RedTeam